Abgeltungssteuer
Die Abgeltungssteuer wird auf Kapitalerträge erhoben. Sie beträgt 25 Prozent.
Aktie
Mit einer Aktie erwirbt man einen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens (Aktiengesellschaft/AG). Der Aktionär ist Miteigentümer der entsprechenden Aktiengesellschaft. Aktien sind also eine Form der unternehmerischen Beteiligung. Sie werden an Börsen gehandelt.
Aktienfonds
Ein Investmentfonds, der sein Geld nur oder hauptsächlich in Aktien anlegt, wird als Aktienfonds bezeichnet
Anleihe
Anleihen sind Schuldverschreibungen. Sie werden meist von Staaten oder von Unternehmen herausgegeben, um Kapital zu beschaffen. Der Geldgeber kauft die Anleihe und erhält dafür Zinsen.
Ausgabeaufschlag (Agio)
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr. Sie wird beim Kauf von Fondsanteilen fällig.
Baby-Bonds
Diese Anleihen haben einen sehr geringen Nennwert. Sie richten sich an Kleinanleger, sind in Europa aber eher unüblich. In den USA werden Anleihen mit einem Wert von unter 100 Dollar oft als Baby-Bonds bezeichnet.
Baisse
Als Baisse bezeichnen Anleger eine anhaltende Flaute am Aktienmarkt. Sprich: Die Kurs fallen.
Wertpapiere, die auf einem bestimmten Korb (Basket) von Finanzinstrumenten basieren. In der Regel bildet dieser Wertpapierkorb eine bestimmte Branche oder eine bestimmte Region ab.
Blue Chips
Englische Bezeichnung für die Aktien großer, etablierte Unternehmen. In Deutschland wird meist der Begriff Standardwerte benutzt.
Bonds
Anderes Wort für Anleihe.
Bundeswertpapiere
Anleihen, die von der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben werden. Damit leiht sich der deutsche Staat Geld am Kapitalmarkt. Bundeswertpapiere gelten als besonders sicher. Das wichtigste Bundeswertpapier ist die zehn Jahre laufende Bundesanleihe, der sogenannte Bund.
Commercial Paper
Schuldverschreibung mit weniger als zwei Jahren Laufzeit.
Convertible Bond
Englisches Wort für Wandelanleihe (siehe W).
Dachfonds
Dachfonds investieren nicht direkt in Wertpapiere, sondern in andere Investmentfonds. Dadurch wird das Risiko noch weiter gestreut als bei einem normalen Investmentfonds.
Derivate
Wertpapiere, die von anderen Wertpapieren abgeleitet sind (Latein: derivare = ableiten). Die gängigsten Derivate sind Optionen, Zertifikate, Futures und Swaps (siehe die entsprechenden Lexikon-Einträge).
Devisen
Zahlungsmittel, die auf ausländische Währungen lauten. Zum Beispiel Bankguthaben oder Schecks. Ausländisches Bargeld wird nicht als Devisen bezeichnet, sondern als Sorten.
Dividende
Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
Dividendenrendite
Verhältnis von Dividende und Aktienkurs. Wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien.
Einlagensicherung
System zur Sicherung der Sparguthaben bei Kreditinstituten. Die Einlagensicherung ist in Deutschland gesetzlich geregelt: Pro Person sind demnach 100 000 Euro zu 100 Prozent geschützt. Zusätzlich gibt es eine freiwillige Einlagensicherung des Bankenverbands. Sie garantiert mindestens 1,5 Millionen Euro pro Person.
ETF
Englische Abkürzung für „Exchange Traded Funds“. Dahinter verbirgt sich ein Investmentfonds, der an der Börse gehandelt wird. Anleger können Anteile an dem Fonds erwerben und werden so Miteigentümer.
Euribor
Zinssatz, den Banken in Europa verlangen, wenn sie untereinander Geldmarktgeschäfte (Laufzeit bis zu zwölf Monate) abwickeln. Die Abkürzung steht für „European Interbank Offered Rate“. Der Euribor ist ein wichtiger Referenz-Zinssatz, zum Beispiel für variabel verzinste Euro-Anleihen.
EZB
Abkürzung für die Europäische Zentralbank. Die Notenbank der Euro-Zone hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Festverzinsliche Wertpapiere
Anleihen, die mit einem unveränderlichen Zinssatz verzinst werden. Vor allem Unternehmens- und Staatsanleihen fallen darunter.
Finanzagentur
Die Finanzagentur managt die Schulden und die Kreditaufnahme des Bundes. Sie ist zum Beispiel für die Ausgabe von Staatsanleihen zuständig, mittels derer der Bund neue Geld aufnimmt.
Freistellungsauftrag
Einen Freistellungsauftrag erteilen Anleger ihrer Bank. Damit werden ihre Kapitalerträge (z.B. Zinsgewinne) vom automatischen Abzug der Abgeltungssteuer freigestellt.
Fungibel
Ein Finanzprodukt ist fungibel, wenn es durch ein gleichwertiges anderes Finanzprodukt ersetzt oder ausgetauscht werden kann.
Future
Ein Future ist ein Termingeschäft. Es verpflichtet den Inhaber, eine bestimmte Menge eines bestimmten Gutes zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu liefern.
Geldmarkt
Teil des Finanzmarktes, auf dem kurzfristige Geschäfte getätigt werden. Am Geldmarkt werden in der Regel Kredite und Finanzinstrumente mit einer Laufzeit von maximal zwei Jahren gehandelt. Der Geldmarkt spielt eine wichtige Rolle bei für die kurzfristige Refinanzierung von Banken.
Geldmarktfonds
Investmentfonds, der vor allem oder ausschließlich in den Geldmarkt investiert, also zum Beispiel in kurzfristige Schuldverschreibungen.
Genussrechte
Recht auf Beteiligung am Gewinn eines Unternehmens.
Geschlossene Fonds
Bei solchen Fonds können Investoren nur über einem bestimmten Zeitraum Geld anlegen. Danach wird der Fonds geschlossen. Der Anleger kommt erst nach der vereinbarten Zeitspanne wieder an sein Geld. Geschlossenen Fonds werden zum Beispiel für die Finanzierung eines Immobilienprojektes aufgelegt.
Hausse
Boom-Phase an der Börse, bei der die Kurse anhaltend steigen (auch: Bullenmarkt).
High-Yield-Bonds
Anleihen, die zwar eine hohe Rendite versprechen, dafür aber auch ein großes Risiko beinhalten. Als Synonym wird auch der Begriff „Junk Bonds“ verwendet. Um nicht als High-Yield-Bonds zu gelten, müssen Anleihen ein Rating von mindestens BBB (Ratingagentur Standard&Poors) oder Baa (Ratingagentur Moodys) aufweisen.
Index-Zertifikate
Zertifikate, deren Wertentwicklung von einem Index – zum Beispiel einem Aktienindex – abhängt.
- zum Thema
Inflation
Geldentwertung. Wenn Inflation herrscht, steigen die Preise von Gütern und Dienstleistungen – und zwar allgemein. Verbraucher bekommen dann weniger für ihr Geld. Die Europäische Zentralbank (EZB), die über die Geldwertstabilität in der Euro-Zone wacht, strebt eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an.
Initial Public Offering (IPO)
Börsengang eines Unternehmens.
Investmentfonds
In der Regel ein offener Fonds, der dem Zweck der Geldanlage dient. Ein Investmentfonds sammelt Geld von Anlegern ein und investiert es in bestimmte Anlageklassen, zum Beispiel in Aktien, Anleihen oder Immobilien.
Investmentgrade
Ein Wertpapier mit Investmentgrade verfügt über ein Mindestrating der großen Ratingagenturen (Standard & Poor’s, Moody’s, Fitch). Das heißt, es ist für Investitionen geeignet und nur mit relativ geringem Risiko behaftet.
ISIN
Kurzform von “International Securities Identification Number”. Mit der ISIN, einem zwölfstelligen Code aus Buchstaben und Zahlen, werden Wertpapiere gekennzeichnet.
Junk Bonds
Synonym für „High-Yield-Bonds“ (Schrott-Anleihen).
Kapitalerhöhung
Auf diesem Weg beschaffen sich Aktiengesellschaften (AGs) frisches Kapital. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Kapitalerhöhung. Die gängigste ist es, neue Aktien an der Börse auszugeben. Dadurch verringert sich der Anteil der Altaktionäre an der AG – es sei denn, die Altaktionäre kaufen die neuen Aktien selbst.
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Wichtige Kennzahl für die Aktienanalyse. Das KGV wird berechnet, indem man den aktuellen Börsenkurs durch den in den nächsten Jahren erwarteten Gewinn je Aktie teilt. Aktienstrategen sprechen dann zum Beispiel vom „2013er KGV“. Das KGV zeigt eigentlich, dem wievielfachen Jahresgewinn der Kaufpreis entspricht. Anleger nutzen diese Kennziffer, um zu beurteilen, ob eine Aktie relativ günstig (niedriges KGV) oder teuer (hohes KGV) ist.
Kurswert
Aktueller Preis eines Wertpapiers am Markt.
Leerverkäufe
Mit sogenannten Leerverkäufen können Wertpapierhändler auch bei fallenden Kursen Geld verdienen: Der Händler leiht sich ein Wertpapier, zum Beispiel eine Aktie, und verkauft sie an der Börse. Sinkt nun der Kurs, kann der Händler die Aktie zu einem günstigeren Preis zurückkaufen und dem Verleiher wie vereinbart zurückgeben. Die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis – abzüglich einer Gebühr für das Ausleihen der Aktie – ist der Gewinn.
Eine verschärfte Variante ist der ungedeckte Leerverkauf. Dabei verkauft ein Händler Papiere, die er sich noch nicht einmal geliehen hat. In der EU sind ungedeckte Leerverkäufe seit dem November 2012 verboten, weil die nach Ansicht vieler Kritiker zu irrationalen Kursschwankungen führen können.
Leverage
Englisch für „Hebelwirkung“. Damit ist gemeint, dass Anleger bei einer Investition neben ihrem Eigenkapital auch geliehenes Geld (Fremdkapital) einsetzen. Dadurch kann sich die Rendite deutlich erhöhen. Allerdings steigt auch das Risiko.
Marktkapitalisierung
Synonym für Börsenkapitalisierung: der Marktwert einer Aktiengesellschaft. Er ergibt sich aus dem aktuellen Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien.
Mischfonds
Fonds, die in verschiedene Anlageklassen investieren (z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien).
Mündelsicher
Geldanlagen, bei denen ein Wertverlust praktisch ausgeschlossen ist. Als mündelsicher gelten zum Beispiel deutsche Staatsanleihen oder Pfandbriefe.
Nennwert
Der Nominalwert eines Wertpapiers. Bei Anleihen ist das der Wert, den der Anleihe-Emittent dem Gläubiger am Fälligkeitstermin zurückzahlen muss. Bei Aktien gibt der Nennwert den Betrag an, mit dem der Aktieninhaber am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Der Nennwert kann deutlich vom aktuellen Marktwert, dem sogenannten Kurswert, abweichen – weil sich zum Beispiel die Kreditwürdigkeit eines Schuldners verschlechtert hat und der Kurs der Anleihen gefallen ist.
Nullkuponanleihe
Bei diesen Anleihen erhält der Gläubiger keine regelmäßigen Zinszahlungen. Stattdessen wird der Zinsertrag am Ende der Laufzeit auf einen Schlag ausgezahlt.
Offener Fonds
Ein Investmentfonds, dessen Anteile frei handelbar sind. Anleger können jederzeit ein- und aussteigen. Das Gegenteil ist der geschlossene Fonds.
Option
Eine Option ist ein Termingeschäft, das dem Käufer das Recht – aber nicht die Pflicht – gibt, eine Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Optionen, die ein Kaufrecht verbriefen, heißen „Call-Optionen“. Solche, die das Recht zum Verkauf verschaffen, heißen „Put-Optionen“.
Performance
Die Wertentwicklung einer Geldanlage.
Pfandbrief
Eine Schuldverschreibung, die mit Immobilien besichert ist. Die Investition in Pfandbriefe ist meist relativ risikoarm.
- zum Thema
Portfolio
Alle Wertpapiere und Investitionen eines Anlegers (auch: Depot).
Price-Earnings-Ratio
Englisch für Kurs-Gewinn-Verhältnis.
Quellensteuer
Steuer, die auf Kapitalerträge erhoben und direkt – also an der Quelle – abgezogen wird.
Rating
Ein Rating ist eine Note für die Kreditwürdigkeit eines Schuldners. Schuldner mit schlechtem Rating müssen für Kredite in der Regel hohe Zinsen zahlen, weil die Geldgeber ein hohes Risiko eingehen.
Rating-Agentur
Unternehmen, die Ratings vergeben. Der weltweite Ratingmarkt wird von drei großen Agenturen dominiert: Standard & Poor‘s, Moody’s und Fitch.
Real Estate
Englischer Begriff für Immobilien.
REIT
Englische Abkürzung für „Real Estate Investment Trust“ – also einen Fonds, der in Immobilien investiert.
Rendite
Gewinn einer Geldanlage. Wird meistens für ein Jahr berechnet.
Rentenfonds
Rentenfonds haben zunächst nichts mit Altersvorsorge zu tun. Es handelt sich um Investmentfonds, die vor allem in Anleihen investieren. Der Begriff „Renten“ ist ein Synonym für Anleihen.
Risikolebensversicherung
Absicherung für den Todesfall. Wird beim Tod des Versicherten an die Hinterbliebenen ausbezahlt.
Schrottanleihen
Hochriskante Anleihen von Staaten oder Unternehmen mit sehr geringer Kreditwürdigkeit (auch: Junk Bonds).
Small Caps
Aktien von kleinen Unternehmen mit geringer Börsenkapitalisierung.
Sorten
Bargeld ausländischer Währungen (Banknoten und Münzen).
Spekulation
Investition ohne langfristiges Interesse. Der Spekulant kauft Wertpapiere, um sie möglichst gewinnbringend wieder zu verkaufen. Meistens hält er die Papiere nur für einen kurzen Zeitraum.
Stammaktien
Aktien eines Unternehmens, die volles Stimmrecht bei der Hauptversammlung garantieren.
Standardwerte
Aktien eines sehr großen Unternehmens (auch: Blue Chips). In Deutschland gelten die Papiere der 30 Dax-Konzerne als Standardwerte.
Swap
Englisch für „Tausch“. Ein Swap-Geschäft ist also ein Tausch Geschäft, das es in den verschiedensten Varianten gibt. Häufig sind Zins-Swaps. Dabei tauschen die Vertragspartner die Zinszahlungsverpflichtungen oder Zinseinkünfte für bestehende Kredite. Ziel ist es, einen Zins- oder Renditevorteil zu erlangen.
Tender
Die Refinanzierungsgeschäfte der EZB, durch die sie die Banken mit Geld versorgt.
TER
Abkürzung für Total Expense Ratio. Diese Kennzahl umfasst sämtliche Kosten, die pro Jahr bei einem Investmentfonds anfallen, wie zum Beispiel Verwaltungskosten.
Thesaurierung
Erträge aus einem Finanzprodukt werden direkt wieder investiert und nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet. Zum Beispiel werden mit Gewinnen aus Fonds sofort neue Fondsanteile gekauft.
Ungedeckter Leerverkauf
Besondere Form des Leerverkaufs. Dabei hat sich der Händler, der ein Wertpapier verkauft, dieses noch nicht einmal geliehen. Das muss er bis zur Fälligkeit des Geschäfts nachholen. Ungedeckte Leerverkäufe können zu hohen Kursausschlägen führen. In Deutschland sind sie für Aktien und bestimmte Anleihen seit 2010 verboten.
Valuta
Synonym für„Wertstellung“: Der Termin, ab dem für eine Gutschrift oder eine Belastung auf einem Konto Zinsen fällig werden.
Volatilität
Schwankung der Kurse von Wertpapieren oder Börsenindizes. Hohe Volatilität bedeutet hohe Kursausschläge – nach oben oder nach unten. Herrscht an den Finanzmärkten Panik, ist die Volatilität meisten hoch. In Deutschland misst der V-Dax ist Volatilität. Er ist damit ein Indikator für die Nervosität der Anleger.
Vorzugsaktien
Aktien eines Unternehmens, die dem Inhaber ein bestimmtes Vorrecht einräumen. Der häufigste Fall ist die Vorzugsaktie, bei der die Aktionäre auf ihr Stimmrecht verzichten, dafür aber bei der Dividendenzahlung bevorzugt werden.
Wandelanleihe
Anleihe, die von einer Aktiengesellschaft ausgegeben wird. Sie umfasst das Recht (manchmal auch die Pflicht), die Anleihe zu einem vorab festgelegten Verhältnis in Aktien des Unternehmens umzuwandeln. Eine solche Umwandlung ist de facto eine Kapitalerhöhung.
Währungsanleihe
Anleihe, die in einer fremden Währung zurückgezahlt wird.
Wertstellung
Synonym für „Valuta“: Der Termin, ab dem für eine Gutschrift oder eine Belastung auf einem Konto Zinsen fällig werden.
Xetra
Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse AG.
Xetra-Dax
Der Stand des deutschen Börsen-Leitindexes Dax im elektronischen Xetra-Handel.
Xetra-Gold
Eine Schuldverschreibung, die die Lieferung einer bestimmten Menge Gold garantiert. Xetra-Gold wird an der Börse gehandelt. Es ist zu 95 Prozent durch physisches Gold gedeckt und zu fünf Prozent durch Lieferansprüche an den Rohstoffkonzern Umicore.
Yankee Bonds
Anleihen, die in den USA begeben werden und auf US-Dollar lauten – allerdings von einem Emittenten, der nicht in den USA ansässig ist.
Yen
Die Währung Japans.
Yuan
Die Einheit der chinesischen Währung Renminbi.
Zeichnung
Der verbindliche Kauf eines Wertpapiers.
Zerobonds
Diese Anleihen (Bonds) bieten keine laufende Verzinsung. Stattdessen erhält der Käufer nach Ende der Laufzeit eine Einmalzahlung, die höher liegt, als der ursprüngliche Kaufpreis. Die Differenz ist die Verzinsung.
Zertifikat
Ein Zertifikat ist ein Derivat – also ein Finanzprodukt, das von einem Basiswert abgeleitet ist. Juristisch betrachtet ist ein Zertifikat zwar eine Schuldverschreibung. Im Gegensatz zu einer klassischen Schuldverschreibung bietet es aber keine feste Verzinsung. Sein Wert richtet sich nach der Kursentwicklung des entsprechenden Basiswertes, zum Beispiel einem Aktienindex.
Hawly Wolfgang