{"id":485,"date":"2014-12-18T18:13:52","date_gmt":"2014-12-18T16:13:52","guid":{"rendered":"http:\/\/haup.eu\/?p=485"},"modified":"2014-12-19T00:29:49","modified_gmt":"2014-12-18T22:29:49","slug":"wolfgang-hawly-66","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/haup.eu\/?p=485","title":{"rendered":"Wolfgang Hawly"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie lange h\u00e4lt der Rubel noch? Jetzt erkl\u00e4rt Putin den Russen die Krise<\/strong><\/p>\n<div class=\"leadIn\">\n<p>Russland steckt mitten in der Krise: Die Russen beginnen mit Panikk\u00e4ufen, die Geldh\u00e4user reden vom Ende des Bankensystems. Pr\u00e4sident Putin hat bislang geschwiegen. In einer Pressekonferenz stellte er sich nun den Fragen der Weltpresse. Alle Infos im News-Ticker.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"textBlock\">\n<p><strong>15.44 Uhr: Der weltgr\u00f6\u00dfte M\u00f6belh\u00e4ndler Ikea stoppt angesichts eines Kundenansturms vor\u00fcbergehend den Verkauf von K\u00fcchen in Russland.\u00a0<\/strong>Am Samstag solle der Verkauf aber wieder aufgenommen werden, teilte das schwedische Unternehmen am Donnerstag mit. Ikea hatte angek\u00fcndigt, die Preise in Russland anzuheben. Die Russen decken sich wegen des Wertverfalls des Rubels mit G\u00fctern wie Autos, Unterhaltungselektronik und auch K\u00fcchen ein. Sie wollen sich so vor einem Wertverlust ihrer Ersparnisse und gegen steigende Preise sch\u00fctzen. In diesem Jahr ist der Rubel um etwa 45 Prozent zum Dollar eingebrochen. Grund ist der Preisverfall bei \u00d6l, dem wichtigsten Exportprodukt.<\/p>\n<p><strong>13.31 Uhr:\u00a0<\/strong>Angesichts des massiven Rubelverfalls will die russische Regierung das nationale Bankensystem mit\u00a0<strong>einer Billion Rubel (13,64 Mrd. Euro)<\/strong>st\u00fctzen. Das sieht ein von Duma-Chef Sergej Naryschkin am Donnerstag im Parlament eingebrachter Gesetzentwurf vor. Das Dokument werde vom Unterhaus an diesem Freitag gepr\u00fcft, sagte Naryschkins Stellvertreter Iwan Melnikow russischen Agenturen zufolge. Demnach werden staatliche Wertpapiere im Gesamtwert von einer Billion Rubel an die Staatsagentur f\u00fcr Anlagenversicherung \u00fcbereignet. Die Autoren des Gesetzes rechnen damit, dass der Schritt das Bankensystem stabilisieren und Rechte der Anleger festigen wird.<\/p>\n<p><strong>12.28 Der\u00a0<\/strong><span class=\"kka_p\">russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin sieht in seinem Land<\/span><strong>keine Anzeichen f\u00fcr eine &#8222;Palastrevolte&#8220;<\/strong>. &#8222;Was Palastrevolten angeht, k\u00f6nnen Sie ganz beruhigt sein&#8220;, sagte Putin am Donnerstag bei seiner Pressekonferenz zum Jahresende auf die Frage eines Journalisten, ob er m\u00f6glicherweise die Unterst\u00fctzung der Eliten verlieren und dann gest\u00fcrzt werden k\u00f6nnte. &#8222;Wir haben keine Pal\u00e4ste, darum kann es keine Palastrevolte geben&#8220;, sagte Putin.<\/p>\n<p>Der Kreml, sein Amtssitz, sei &#8222;gut bewacht&#8220;, sagte Putin. Das sei ein &#8222;Stabilit\u00e4tsfaktor&#8220;. Das Wichtigste sei aber der R\u00fcckhalt f\u00fcr ihn in der russischen Bev\u00f6lkerung. &#8222;Hinsichtlich der wichtigsten Linien der Au\u00dfen- und Innenpolitik gibt es diesen R\u00fcckhalt&#8220;, f\u00fcgte Putin hinzu.<\/p>\n<p><strong>Wegen der Rubel-Krise in Russland hat sich Pr\u00e4sident Wladimir Putin der Welt\u00f6ffentlichkeit gestellt. FOCUS Online dokumentiert die Kernaussagen seines Statements:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Putin macht klar: Der Westen sei schuld an der Wirtschaftskrise in Russland.<\/strong>25 bis 30 Prozent der Krise seien auf die Sanktionen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Damit wolle der Westen Russland geopolitisch schw\u00e4chen. Doch die russische Wirtschaft sei stark und werde weiter wachsen. Die Krise werde schlimmstenfalls zwei Jahre dauern.<\/p>\n<p><strong>2. Die Krise sei eine Chance:<\/strong>Die russische Wirtschaft k\u00f6nne sich jetzt endlich breiter aufstellen und seine Abh\u00e4ngigkeit vom Energiesektor reduzieren.<\/p>\n<p><strong>3. Die Wirtschaftskrise sei keine Bestrafung f\u00fcr die Krim-Krise.<\/strong>Die Russen m\u00fcssen jetzt einfach wieder anfangen, h\u00e4rter zu arbeiten.<\/p>\n<p><strong>4. Die Wirtschaftsbeziehungen zu Europa sieht Putin entspannt:<\/strong>Wenn Europa das russische Gas nicht wolle, sei das eben so. Europa werde nirgendwo ein g\u00fcnstigeres Angebot finden.<\/p>\n<p><strong>Politik:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Putin weist zur\u00fcck, dass sich das russische Milit\u00e4r an der Ukraine-Krise beteiligt habe.<\/strong>Alle Russen in der Ukraine seien Freiwillige gewesen.<\/p>\n<p><strong>2. Schuld an der Eskalation sei die neue Regierung in Kiew gewesen.<\/strong>Jetzt sei es jedoch an der Zeit, sich mit der neuen Regierung hinzusetzen und miteinander zu reden.<\/p>\n<p><strong>3. Putin wirft dem Westen vor, Mauern zu bauen. So riskiere der Westen einen neuen Kalten Krieg.<\/strong>Die Nato-Erweiterung und die Aufnahme der baltischen Staaten in die EU seien aber neue Mauern, die der Westen gegen Russland hochgezogen habe.<\/p>\n<h2>Hier die ganze Pressekonferenz im Protokoll:<\/h2>\n<p><strong>11.20 Uhr: Damit endet die Pressekonferenz.<\/strong><\/p>\n<p><strong>11.10 Uhr: Die Russen sorgen sich um ihr Gesundheits- und Bildungssystem, kritisiert eine Journalistin. Putin sagt, das seien die zentralen Felder, um Russland stark zu machen.<\/strong>Er sei sich klar, dass die B\u00fcrger von ihm erwarten, ein besseres Gesundheitssystem zu haben. &#8222;Wir m\u00fcssen das analysieren, aber Details kann ich hier jetzt nicht nennen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>11.06 Uhr: Zur\u00fcck zur Wirtschaftspolitik:<\/strong>Putin oder die Zentralbank werden den Firmen keine Vorschriften machen, die Ausfuhren zu drosseln.<\/p>\n<p><strong>11.04 Uhr: Putin spricht jetzt \u00fcber die Energieversorgung nach Europa. Hier m\u00fcsse allerdings Europa handeln. &#8222;Wenn sie unser Gas nicht wollen, ist das eben so. Sie werden nirgendwo ein g\u00fcnstigeres Angebot finden.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.58 Uhr: Putin hat keine Zweifel daran, dass der ukrainische Pr\u00e4sident den Frieden wiederherstellen wolle. &#8222;Andere wollen das aber leider nicht.&#8220;<\/strong>Wenn die Ukraine seine territoriale Integrit\u00e4t wieder herstellen will, m\u00fcsse sie auf alle h\u00f6ren, die auf ihrem Staatsgebiet leben.<\/p>\n<p>10.56 Uhr:<strong>Die Russen, die in der Ukraine get\u00f6tet wurden, waren &#8222;Freiwillige&#8220;, sagt Putin.<\/strong>Er tritt damit Theorien, Russland w\u00fcrde die Separatisten in der Ukraine milit\u00e4risch unterst\u00fctzen, hart entgegen.<\/p>\n<p><strong>10.52 Uhr: Putin sagt weiter, die Ukraine-Krise d\u00fcrfe nicht mit Druck gel\u00f6st werden.<\/strong>Russland werde den Osten weiter mit humanit\u00e4ren Hilfsleistungen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>10.51 Uhr: 25 Prozent der aktuellen Probleme seien auf die Sanktionen zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#8222;Wenn wir kein ausgestopftes Tier werden wollen, m\u00fcssen wir einfach h\u00e4rter arbeiten&#8220;, sagt Putin. Der Westen wolle den russischen B\u00e4ren momentan an die Kette legen.<\/strong>Mit der Situation auf der Krim habe das alles nichts zu tun.<\/p>\n<p><strong>10.47 Uhr: Jetzt versucht es mal ein Journalist mit einer kritischen Frage: &#8222;Vielleicht ist die Krise der Preis, den wir f\u00fcr die Krim zahlen m\u00fcssen? Vielleicht&#8230;.&#8220; &#8211; &#8222;Nein das ist nicht der Preis daf\u00fcr!&#8220;<\/strong>Putin unterbricht den Fragesteller r\u00fcde. Es ginge nicht um irgendeinen Preis, sondern um die Bem\u00fchungen, einen starken Staat Russland zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>10.45 Uhr: Putin weist die Schuld Russlands zur\u00fcck. Im Osten der Ukraine handelt die ukrainische Armee.<\/strong>Putin hofft aber auf einen Dialog, mit dem die politische Ordnung wieder hergestellt werden kann.<\/p>\n<p><strong>10.41 Uhr: Ukrainische Journalisten d\u00fcrfen Fragen stellen. Wer ist in der Ukraine-Krise f\u00fcr was verantwortlich?<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.38 Uhr: Jetzt geht es um die Folgen der Ukraine-Krise. Putin wird jetzt gefragt, ob er glaubt, dass wir bald wieder in einer geteilten Welt leben.<\/strong>Putin zieht den Vergleich zur Berliner Mauer. Die Nato-Erweiterung sei eine neue Mauer, die vom Westen aufgebaut wird. Trotz aller Bem\u00fchungen, die Russland gezeigt habe. Putin: Wir wollten ja mit der Welt zusammenarbeiten.<\/p>\n<p><strong>10.37 Uhr: Putin beschwert sich jetzt: &#8222;Sie stellen alle dieselben Fragen, die Antwort ist einfach: Wir m\u00fcssen mehr arbeiten!<\/strong>Und wenn wir von au\u00dfen unter Druck geraten, m\u00fcssen wir eben noch h\u00e4rter arbeiten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>10.36 Uhr: Bizarre Szene: Die Journalisten werden jetzt gebeten, k\u00fcrzere Fragen zu stellen. &#8222;Damit wir Herrn Putin l\u00e4nger zuh\u00f6ren k\u00f6nnen&#8220;, argumentiert der Pressesprecher.<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.35 Uhr:<\/strong>Putin ist der Meinung: Russland kann von der Krise profitieren. Sie sei eine Chance, dass sich in der Wirtschaft neue starke Zweige aufbauen.<\/p>\n<p><strong>10.32 Uhr: Putin antwortet nicht, sondern keilt gegen die EU:<\/strong>&#8222;Unsere Wirtschaft ist frei von B\u00fcrokratie. Sind Kollegen aus der EU hier? Fragen Sie die mal, dann wissen Sie, was B\u00fcrokratie bedeutet.&#8220;<\/p>\n<p><strong>10.31 Uhr: Zweite Frage der Kreml-Journalisten: &#8222;Kann Russland aus der Krise gest\u00e4rkt hervorgehen? M\u00fcsse nicht die B\u00fcrokratie in Russland abgebaut werden?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.29 Uhr:<a class=\"uc playbtn i\" title=\"Mehr zu Leitzinsen\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/videos\/einfach-auf-den-punkt-gebracht-wie-die-mechanik-der-leitzinsen-funktioniert_vid_35614.html?ucil=Video_Leitzinsen\">Leitzinsen<\/a>, Inflation und Rubel sind das eine Problem. Das m\u00fcsse die Zentralbank l\u00f6sen.<\/strong>Putin sagt aber auch, dass sich die Regierung verst\u00e4rkt um die Wirtschaft k\u00fcmmern wird. Man werde zum Beispiel an die \u00d6lfirmen &#8222;herantreten&#8220; und sich mit ihnen dar\u00fcber unterhalten, was zu tun ist.<\/p>\n<p><strong>10.27 Uhr: Putin redet die Krise klein:<\/strong>Alles nicht so schlimm, alle handeln richtig. Gut, ein bisschen schneller h\u00e4tte man vielleicht reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>10.26 Uhr: Putin glaubt daran, dass der Wirtschaft der niedrige \u00d6lpreis hilft.<\/strong>Denn die Russen w\u00fcrden dadurch Geld beim Tanken sparen, sodass mehr Geld f\u00fcr Konsum bleibe.<\/p>\n<p><strong>10.24 Uhr: Erste Frage: &#8222;Verstehen Sie die Kritik an der Regierung?&#8220; &#8211;<\/strong>Putin: &#8222;Nein, denn die Krise k\u00f6nnte sich schneller verbessern, als wir denken. Ich w\u00fcrde die jetzige Situation nicht als Krise bezeichnen. Alle Institutionen handeln richtig.&#8220;<\/p>\n<p><strong>10.23 Uhr: Putin scheint gut gelaunt: Seine Ausf\u00fchrungen sind bereits zu Ende. &#8222;Wir k\u00f6nnen die Pressekonferenz jetzt beenden. Es sei denn, Sie haben Fragen?&#8220;<\/strong>Und es gibt einige. Wer darf anfangen? Klar, die Kreml-treuen Journalisten.<\/p>\n<p><strong>10.21 Uhr: Putin glaubt, dass die russische Wirtschaft weiter wachsen will.<\/strong>Das wird den W\u00e4hrungsverfall aufhalten. Er r\u00e4umt aber ein: Die Probleme k\u00f6nnten noch zwei Jahre anhalten. In dieser Zeit m\u00fcsse sich die russische Wirtschaft weiter diversifizieren.<\/p>\n<p><strong>10.20 Uhr: Wie soll der Absturz aufgehalten werden?<\/strong>Putin will vor allem an sein Volk denken. Die Rentenzahlungen sollen beibehalten werden. Er r\u00e4umt aber auch ein: Wenn sich die Situation verschlechtert, m\u00fcssen wir radikaler handeln.<\/p>\n<p><strong>10.19 Uhr: Putin spielt dabei auf den \u00d6l-Preis an.<\/strong>Der massive Fall setzt der russischen Wirtschaft massiv zu. Der Pr\u00e4sident ist aber der Meinung, dass die Zentralbank ad\u00e4quate Ma\u00dfnahmen eingeleitet hat, um den Rubel zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>10.18 Uhr: Seine Analyse: Die Krise wurde von externen Faktoren provoziert.<\/strong>Russland trifft keine Schuld.<\/p>\n<p><strong>10.17 Uhr: Jetzt spricht Putin \u00fcber das eigentliche Thema: Die Rubelkrise.<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.15. Uhr: &#8222;Es gibt immer mehr Russen.&#8220;<\/strong>Putin freut sich, dass sein Volk schnell w\u00e4chst.<\/p>\n<p><strong>10.13 Uhr: Putin zeichnet ein positives Bild seiner Wirtschaft: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, der Industriesektor ist gewachsen.&#8220;<\/strong>Au\u00dferdem ist er stolz auf die russische Landwirtschaft. Russland habe eine Rekordernte eingefahren. Die Einnahmen des russischen Staatshaushaltes \u00fcbersteigen die Kosten.<\/p>\n<p><strong>10.12 Uhr: Er ist da. Mit 12 Minuten Versp\u00e4tung beginnt die Pressekonferenz.<\/strong>&#8222;Ich bin froh, Sie alle mit guter Laune hier begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>10.08 Uhr: Der russische Bankenmarkt ist in Aufruhr. Erste Banker reden schon vom Ende des Bankensystems. Putin will die Stimmung beruhigen.<\/strong>Die russische Regierung will den Bankensektor des Landes mit einer Kapitalspritze von bis zu einer Billion Rubel (knapp 14 Milliarden Euro) st\u00e4rken. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde am Donnerstag auf der Internetseite der Staatsduma ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Der Schritt ist Teil der Bem\u00fchungen, das Finanzsystem des Landes zu st\u00e4rken, das vor allem durch die Sanktionen des Westens und den niedrigen \u00d6lpreis ins Trudeln kam. Der Wert des Rubel ist in den vergangene Tagen dramatisch abgest\u00fcrzt.<\/p>\n<p><span class=\"kka_p\">Mit Spannung wird an den Finanzm\u00e4rkten der Auftritt des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin am Donnerstagvormittag erwartet. Putin hat zur traditionellen Jahresend-Pressekonferenz eingeladen, wird sich aber sicher auch zu den aktuellen Wirtschaftsturbulenzen in seinem Land \u00e4u\u00dfern.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>10.05 Uhr: US-Pr\u00e4sident<a class=\"uc\" title=\"Mehr zu Obama\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/personen\/barack-obama\/\">Obama<\/a>h\u00e4lt sich weitere Sanktionen gegen Russland vor.<\/strong>Ein neues Gesetzt erm\u00f6glicht es Obama jetzt sogar, Truppen in die Ukraine zu schicken. Beobachter gehen aber nicht davon aus, dass der US-Pr\u00e4sident diesen Schritt gehen wird.<\/p>\n<p><strong>10.03 Uhr:<\/strong>Der Rubel ist weiterhin stark unter Druck. Vor der Pressekonferenz pendelt er hin und her. Premier Medwedew hatte gestern gesagt, Russland habe gen\u00fcgend W\u00e4hrungsreserven, um den Rubel zu st\u00fctzen.<strong>Das zeigt sich an der B\u00f6rse bislang noch nicht.<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.00 Uhr: Die Erwartungen an Putin sind massiv<\/strong>: Ukraine-Krise, fallender Rubel, Wirtschaftskrise. Sein Wirtschaftsberater sagte dem Sender &#8222;Russia Today&#8220;: Glauben Sie nicht, dass Putin von der \u00d6ffentlichkeit abgeschlossen ist. Er kennt die N\u00f6te seines Volkes. Viele Menschen schreiben ihm&#8220;.<\/p>\n<p><strong>9.54 Uhr:<\/strong><span class=\"kka_p\">Vor einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ist die Moskauer<\/span><strong>Aktienb\u00f6rse am Donnerstag auf Erholungskurs gegangen<\/strong>. F\u00fcr<a class=\"uc playbtn\" title=\"Mehr zu Entspannung\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/video\/die-lomi-lomi-nui-massage-sinnliche-beruehrungen-fuer-die-pure-entspannung_vid_42261.html?ucil=Video_Entspannung\">Entspannung<\/a>sorgte die Stabilisierung des \u00d6lpreises und die zahlreichen Ma\u00dfnahmen zur St\u00fctzung des Rubel und der heimischen Bankenbranche. Der Aktienindex RTS, der seit Monatsbeginn um mehr als Viertel gefallen ist, zog um bis zu 7,5 Prozent an. Die russische W\u00e4hrung konnte ihre zwischenzeitlichen Gewinner aber nicht halten. Der Dollar drehte kurz vor Beginn des Putin-Auftritts ins Plus und legte ein Prozent auf 60,81 Rubel zu.<\/p>\n<div class=\"tft_ads tft_ads_area_promobox\">\n<div id=\"PROMOBOX\">\n<div id=\"lad115070\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>09.50 Uhr:<\/strong><strong>Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland m\u00fcssen nach den Worten von Kanzlerin\u00a0<a class=\"uc pop\" title=\"Mehr zu Angela Merkel\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/personen\/angela-merkel\/\">Angela Merkel<\/a>\u00a0solange bestehenbleiben, wie Moskau in der Ukraine-Krise europ\u00e4ische Werte missachtet.<\/strong>Europa k\u00f6nne und werde es nicht zulassen, dass Russland gegen die Prinzipien von Recht, Respekt und Partnerschaft versto\u00dfe, sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserkl\u00e4rung zu dem am Abend beginnenden EU-Gipfel in Br\u00fcssel. &#8222;Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, bleiben die Sanktionen.&#8220; Merkel betonte, die Europ\u00e4ische Union wolle gemeinsam mit Russland und nicht gegen Russland handeln. Auf die W\u00e4hrungs- und Wirtschaftskrise in Russland ging sie nicht ein.<\/p>\n<p>Quelle: Focus Online<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie lange h\u00e4lt der Rubel noch? Jetzt erkl\u00e4rt Putin den Russen die Krise Russland steckt mitten in der Krise: Die Russen beginnen mit Panikk\u00e4ufen, die Geldh\u00e4user reden vom Ende des Bankensystems. Pr\u00e4sident Putin hat bislang geschwiegen. In einer Pressekonferenz stellte er sich nun den Fragen der Weltpresse. 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