{"id":426,"date":"2014-12-04T19:07:16","date_gmt":"2014-12-04T17:07:16","guid":{"rendered":"http:\/\/haup.eu\/?p=426"},"modified":"2014-12-16T13:21:53","modified_gmt":"2014-12-16T11:21:53","slug":"wolfgang-hawly-45","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/haup.eu\/?p=426","title":{"rendered":"Wolfgang Hawly"},"content":{"rendered":"<p><strong><span class=\"overhead\">CSU l\u00e4uft Sturm gegen Soli-Pl\u00e4ne<\/span>\u201eDas w\u00e4re eine massive Steuererh\u00f6hung\u201c<\/strong><\/p>\n<div class=\"leadIn\">\n<p>Der &#8222;Soli&#8220; soll nach dem Willen von Rot-Gr\u00fcn nach 2019 weitersprudeln &#8211; und dann auch L\u00e4ndern und Kommunen im Westen zugutekommen. Gar keine gute Idee, findet die CSU. Sie beklagt eine massive Steuererh\u00f6hung durch die Hintert\u00fcr.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"textBlock\">\n<p><span class=\"kka_p\">Bayerns Finanzminister\u00a0<span class=\"kka_place nointelliTXT kka_active kka_size_18 kka_rlink\" title=\"Klicke und gehe zu Amazon f\u00fcr weitere Produkt-Informationen!\">Markus S\u00f6der\u00a0<\/span>lehnt das von Rot-Gr\u00fcn vorgeschlagene Modell zur Zukunft des Solidarit\u00e4tszuschlags ab. &#8222;Wir sind skeptisch gegen\u00fcber einer \u00dcbernahme des Soli in die\u00a0<\/span><a class=\"uc i\" title=\"Mehr zu Einkommensteuer\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/thema\/brutto-netto-rechner\/\">Einkommensteuer<\/a>. Das w\u00e4re eine massive Steuererh\u00f6hung&#8220;, erkl\u00e4rte der CSU-Politiker am Montag in\u00a0<a class=\"uc i\" title=\"Mehr zu M\u00fcnchen\" href=\"http:\/\/www.focus.de\/regional\/muenchen\/\">M\u00fcnchen<\/a>. Der Soli k\u00f6nne zwar zur Infrastrukturabgabe entwickelt werden. &#8222;Es braucht aber eine L\u00f6sung f\u00fcr den L\u00e4nderfinanzausgleich. Solidarit\u00e4tszuschlag und L\u00e4nderfinanzausgleich sind eng verkn\u00fcpft. Auch der Abbau der kalten Progression muss gel\u00f6st werden. Alles h\u00e4ngt mit allem zusammen.&#8220;<\/p>\n<p>Nach dem Willen der zehn Ministerpr\u00e4sidenten von SPD und Gr\u00fcnen soll der Solidarit\u00e4tszuschlag ab 2020 auch L\u00e4ndern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen; er soll dabei in die Einkommens- und K\u00f6rperschaftsteuer f\u00fcr Bund, L\u00e4nder und Kommunen integriert werden.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) sieht nun die politische Gegenseite am Zug. &#8222;Der Ball liegt jetzt im Feld der Union&#8220;, erkl\u00e4rte er nach der Einigung am Sonntagabend in Stuttgart. Die Idee mache eine &#8222;faire Einigung&#8220; beim L\u00e4nderfinanzausgleich und den Einstieg in den Abbau der kalten Progression m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union hat die Forderung der rot-gr\u00fcnen Forderungen nach einer Einbeziehung des Solidarit\u00e4tszuschlags in die Einkommensteuer zur\u00fcckgewiesen. \u201eRot-Gr\u00fcn plant eine heimliche Steuererh\u00f6hung durch die Hintert\u00fcr. Das ist W\u00e4hlert\u00e4uschung\u201c, sagte Michelbach der \u201eWelt\u201c. \u201eAuch Rot-Gr\u00fcn muss endlich lernen, dass der Staat den B\u00fcrgern nicht endlos in die Tasche greifen kann&#8220;, sagte Michelbach. Eine &#8222;Reihe von L\u00e4ndern&#8220; sei seit L\u00e4ngerem in der Lage, ohne neue Schulden auszukommen. &#8222;Es geht also, wenn man nur will.&#8220;<\/p>\n<p>FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner sagte: \u00a0&#8222;Statt einer Verl\u00e4ngerung des Soli sollte die Bundesregierung ein\u00a0 Moratorium f\u00fcr teure politische Steckenpferde beschlie\u00dfen.\u201c \u00a0In Zeiten\u00a0 voller Kassen und niedriger Zinsen m\u00fcsse der Staat Investitionen ohne\u00a0 Steuererh\u00f6hungen stemmen k\u00f6nnen. \u201eEin neuer und fairer Finanzausgleich der L\u00e4nder kann gefunden werden, ohne dass es eine L\u00f6sung zulasten\u00a0 der Steuerzahler gibt. Das ginge, wenn nicht immer neuen\u00a0 Staatsaufgaben erfunden w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CSU l\u00e4uft Sturm gegen Soli-Pl\u00e4ne\u201eDas w\u00e4re eine massive Steuererh\u00f6hung\u201c Der &#8222;Soli&#8220; soll nach dem Willen von Rot-Gr\u00fcn nach 2019 weitersprudeln &#8211; und dann auch L\u00e4ndern und Kommunen im Westen zugutekommen. Gar keine gute Idee, findet die CSU. Sie beklagt eine massive Steuererh\u00f6hung durch die Hintert\u00fcr. 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