{"id":323,"date":"2014-11-13T20:24:13","date_gmt":"2014-11-13T18:24:13","guid":{"rendered":"http:\/\/haup.eu\/?p=323"},"modified":"2014-12-16T13:24:58","modified_gmt":"2014-12-16T11:24:58","slug":"wolfgang-hawly-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/haup.eu\/?p=323","title":{"rendered":"Wolfgang Hawly"},"content":{"rendered":"<h1><em class=\"KICKER\">AKTIENMARKT \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <\/em>Diese zwei Faktoren st\u00fcrzen die Finanzwelt ins Chaos<\/h1>\n<p class=\"TEASER\">Nach \u00fcber f\u00fcnf Jahren Kursanstieg rechnen immer mehr Marktbeobachter mit einem richtigen Einbruch am Aktienmarkt, einer Baisse. Allerdings, so stellen Experten des kanadischen Wealth Managers Gluskin Sheff fest, B\u00e4renm\u00e4rkte nicht einfach so. Sondern es braucht Ausl\u00f6ser. Davon gab es in der Vergangenheit im Wesentlichen zwei.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>F\u00fcr David Rosenberg von Gluskin Sheff ist die Sache ziemlich klar. Er hat sich den langfristigen Chart des amerikanischen Aktienindex S&amp;P 500 einmal n\u00e4her angesehen. Und er hat seit 1969 genau zehn massive Kurseinbr\u00fcche festgestellt. Diese B\u00e4renm\u00e4rkte gingen stets mit zwei Faktoren einher: Einer Rezession oder einer Straffung der Geldpolitik. Die vergangenen beiden Kurseinbr\u00fcche, die Finanzkrise 2008 und das Platzen der New-Economy-Blase nach der Jahrtausendwende, wurden dabei jeweils von Rezessionen begleitet. Insgesamt fielen in den Zeitraum seit 1969 sechs B\u00e4renm\u00e4rkte, die von Rezessionen begleitet wurden. Nur viermal war es dagegen die Straffung der Zinsen durch die Notenbanken, die solche heftigen Kurseinbr\u00fcche hervorriefen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.finanzen100.de\/index\/s-p-500_H348935111_4359526\/\"><b>S&amp;P 500<\/b><\/a> <a href=\"http:\/\/www.finanzen100.de\/index\/s-p-500_H348935111_4359526\/\"><img decoding=\"async\" title=\"S&amp;P 500\" src=\"http:\/\/c.finanzen100.de\/bwcharts\/images\/finanzen100\/plain\/article.png?ID_NOTATION=4359526&amp;codeResolution=1w&amp;timeSpan=5Y\" alt=\"S&amp;P 500\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Frage, die sich Anleger also jetzt stellen sollten: Wie sieht es in n\u00e4chster Zeit mit diesen beiden Faktoren aus? Wird es schon bald zu einer Rezession, steigenden Zinsen oder vielleicht sogar beidem zusammen kommen? Ohne Zweifel erscheinen die Aussichten f\u00fcr die Konjunktur, nachdem zu Jahresbeginn noch Optimismus herrschte, inzwischen eingetr\u00fcbt. Die j\u00fcngsten Daten senden recht gemischte Signale. Einerseits habe sich zuletzt der robuste Stellenaufbau in den USA fortgesetzt, wie Stefan Bielmeier, Chef-Volkswirt der DZ-Bank feststellt. Au\u00dferhalb der Landwirtschaft habe sich die Zahl der Besch\u00e4ftigten um 214.000 Personen erh\u00f6ht. Damit sei die Arbeitslosenquote in den USA mit nur 5,8 Prozent auf den niedrigsten Wert seit Juli 2008 gefallen.<\/p>\n<p><strong>Schwache Wirtschaftsdaten, aber keine Rezession<\/strong><\/p>\n<p>Daf\u00fcr entt\u00e4uschten zuletzt einige Emerging Markets. Brasilien w\u00e4chst derzeit kaum noch, in China fiel das prozentuale Wachstum zuletzt immer weiter. Gr\u00f6\u00dftes Sorgenkind aber ist nach wie vor die Eurozone. Vor allem der bisherige Wachstumsmotor Deutschland stottert derzeit. Zwar erreichten die monatlichen Exporte nach Angaben des Statistischen Bundesamts im September mit einem Wert von 102,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord. Auch die Importe legten kr\u00e4ftig zu, wie Bielmeier feststellt. Der Handelsbilanz\u00fcberschuss schloss bei 21,9 Milliarden Euro, auch das sei ein sehr hoher Wert. Damit d\u00fcrfte der deutsche Au\u00dfenhandel im dritten Quartal einen positiven Beitrag zum Wirtschaftswachstum geleistet haben. Die Produktion im Industriebereich legte im September zwar um 1,7 Prozent zu. Nach dem starken Minus im August (-3,4 Prozent) sei dies, so der \u00d6konom, aber eine leichte Entt\u00e4uschung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.finanzen100.de\/index\/dax_H877766596_20735\/\"><b>DAX<\/b><\/a> <a href=\"http:\/\/www.finanzen100.de\/index\/dax_H877766596_20735\/\"><img decoding=\"async\" title=\"DAX\" src=\"http:\/\/c.finanzen100.de\/bwcharts\/images\/finanzen100\/plain\/article.png?ID_NOTATION=20735&amp;codeResolution=1w&amp;timeSpan=5Y\" alt=\"DAX\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dennoch gibt sich Experte Rosenberg zumindest f\u00fcr die USA optimistisch. Laut dem Leading Economic Index des Conference Board sei eine Rezession mindestens zwei Jahre weg. Bleibt auf der anderen Seite die Frage, wie es mit steigenden Zinsen aussieht. Im Zinszyklus sind die USA hier am weitesten. Das hei\u00dft, wenn eine Notenbank zuerst damit beginnt, an der Zinsschraube zu drehen, dann ist es die Federal Reserve Bank. Dabei gingen die meisten Experten bis vor kurzem noch davon aus, dass dies im Laufe des kommenden Jahres der Fall sein wird. Aktuell aber sieht es eher nach 2016 aus.<\/p>\n<p><strong>Steigende Zinsen fr\u00fchestens 2016<\/strong><\/p>\n<p>Die Experten von Barings zum Beispiel sehen ein Umfeld, in dem sich das globale Wachstum leicht verlangsamt. Zudem lassen sich verschiedene Faktoren erkennen, die die Inflation in den USA auf einem niedrigen Niveau halten, darunter der st\u00e4rkere US-Dollar und der niedrigere \u00d6lpreis. Deren Ansicht nach hat die US-Notenbank Federal Reserve deshalb keinen Grund zu einer vorschnellen Anhebung der Zinsen. Sie gehen davon aus, dass die Zinsen noch \u201el\u00e4nger niedrig\u201c bleiben werden. Auch wenn die Kursschwankungen an den Aktienm\u00e4rkten also immer wieder ansteigen und es zu zwischenzeitlichen Kurseinbr\u00fcchen kommt, so scheint das Umfeld nach wie vor nicht f\u00fcr eine ausgepr\u00e4gte Baisse am Aktienmarkt zu sprechen.<\/p>\n<p><em>Von Gerd H\u00fcbner<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AKTIENMARKT \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Diese zwei Faktoren st\u00fcrzen die Finanzwelt ins Chaos Nach \u00fcber f\u00fcnf Jahren Kursanstieg rechnen immer mehr Marktbeobachter mit einem richtigen Einbruch am Aktienmarkt, einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[3],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/323"}],"collection":[{"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=323"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/323\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":326,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/323\/revisions\/326"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/haup.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}