{"id":126,"date":"2014-10-05T23:11:59","date_gmt":"2014-10-05T21:11:59","guid":{"rendered":"http:\/\/haup.eu\/?p=126"},"modified":"2014-12-16T13:18:44","modified_gmt":"2014-12-16T11:18:44","slug":"kirchen-bekommen-so-viel-steuergelder-wie-nie-zuvor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/haup.eu\/?p=126","title":{"rendered":"Kirchen bekommen so viel Steuergelder wie nie zuvor"},"content":{"rendered":"<div class=\"leadIn\">\n<p>Das Jahr 2014 ist ein gutes f\u00fcr Deutschlands Kirchen. Dank der konjunkturellen Entwicklung werden Hunderte Millionen Euro in die Kassen der katholischen und evangelischen Kirchen gesp\u00fclt. Seit 2005 sind die Steuereinnahmen um 43 Prozent gestiegen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"textBlock\">\n<p>Die Kirchen in Deutschland werden im Jahr 2014 so viel Geld einnehmen wie nie zuvor. Wie die<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/rekord-einnahmen-bei-den-kirchen-13189915.html\" target=\"_blank\" rel=\"noFollow\">&#8222;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&#8220;<\/a>(F.A.S.) berichtet, wird das Kirchensteueraufkommen nach den Rekordjahren 2012 und 2013 im laufenden Jahr noch einmal kr\u00e4ftig steigen, voraussichtlich um vier bis f\u00fcnf Prozent. Die Katholische Kirche kann nach den j\u00fcngsten Steuersch\u00e4tzungen der Bundesregierung mit zus\u00e4tzlichen 250 Millionen Euro rechnen.<\/p>\n<p>Die Evangelische Kirche erwartet gut 200 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr; sie wird erstmals mehr als f\u00fcnf Milliarden Euro durch die Kirchensteuer einnehmen. Beide Kirchen zusammen kommen nach den Prognosen auf knapp elf Milliarden Euro, berichtet die &#8222;F.A.S.&#8220;.<\/p>\n<h2>Grund: Gute konjunkturelle Entwicklung<\/h2>\n<p>Grund f\u00fcr den Geldsegen ist nicht die kirchliche, sondern die konjunkturelle Entwicklung. W\u00e4hrend die Kirchen sich fast \u00fcberall auf der Welt durch Spenden finanzieren m\u00fcssen, ziehen in Deutschland die Finanzbeh\u00f6rden die Kirchensteuer ein und leiten sie dann weiter. Steigt das Aufkommen der Lohn-, Einkommen- und Kapitalertragsteuer, steigt das Kirchensteueraufkommen automatisch mit.<\/p>\n<p>Zwar haben die beiden gro\u00dfen Kirchen in Deutschland in den vergangenen Jahren viele Mitglieder verloren, und auch die Zahl der kirchlich Aktiven geht stark zur\u00fcck. Doch noch \u00e4ndert das nichts am finanziellen Aufschwung: Zum vierten Mal in Folge wird im laufenden Jahr mehr Geld in die Kasse kommen als im Vorjahr. Allein seit 2010 sind die Kirchensteuereinnahmen um mehr als 17 Prozent gestiegen, seit 2005 sogar um 43 Prozent.<\/p>\n<h2>&#8222;Das Geld wird dringend gebraucht&#8220;<\/h2>\n<p>Die Evangelische Kirche in Deutschland nahm im vergangenen Jahr 4,8 Prozent mehr ein als im Vorjahr, 2014 rechnet sie noch einmal mit einem Zuwachs von mehr als vier Prozent. Der Finanzchef der EKD Thomas Begrich sagte der &#8222;F.A.S.&#8220;: \u201eVon einem Rekord m\u00f6chte ich nicht gern sprechen, denn inflationsbereinigt liegen wir noch unter dem Niveau von 1994. Au\u00dferdem wird das Geld dringend gebraucht.\u201c<\/p>\n<p><strong> Wie bei den Katholiken schlagen auch bei der EKD stetig steigende Personalkosten zu Buche.<\/strong><\/p>\n<div class=\"tft_ads tft_ads_area_promobox\">\n<div id=\"lad601008\">Hinzu kommt die Angst vor einer finanziell ungewissen Zukunft. Sp\u00e4testens von 2017 an rechnen die Kirchen mit hohen Einnahmeausf\u00e4llen, wenn eine immer gr\u00f6\u00dfere Zahl von Kirchenmitgliedern der geburtenstarken Jahrg\u00e4nge aus dem Berufsleben ausscheidet und in der nachwachsenden Generation immer weniger Leute kirchlich gebunden sind.<\/div>\n<div>Quelle: Focus Online<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wolfgang Hawly<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2014 ist ein gutes f\u00fcr Deutschlands Kirchen. Dank der konjunkturellen Entwicklung werden Hunderte Millionen Euro in die Kassen der katholischen und evangelischen Kirchen gesp\u00fclt. Seit 2005 sind die Steuereinnahmen um 43 Prozent gestiegen. Die Kirchen in Deutschland werden im Jahr 2014 so viel Geld einnehmen wie nie zuvor. 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